Mission    

 

Zwei klassische Missionsgebiete, die Demokratische Republik Kongo – früher Zaire – und Brasilien, boten über Jahrzehnte hinweg den ungezählten Mitbrüdern aus der süddeutsch-österreichischen Provinz ein mannigfaltiges Betätigungsfeld. Inzwischen sind diese Jungen Kirchen selbständig und der einheimische Klerus übernimmt mehr und mehr die Aufgaben der Missionare, so dass sich immer mehr Mitbrüder in die Heimat zurückziehen.

Inzwischen ist ja Europa zum Missionsgebiet geworden und der Aufruf des Papstes um Neuevangelisierung in unserer verweltlichten Gesellschaft zeigt uns die enormen Aufgaben in unserer Heimat. So ergibt sich, dass in den genannten früheren Missionsgebieten nur noch sehr wenige Mitbrüder tätig sind und unser Orden jetzt seinen Schwerpunkt wesentlich auf die Glaubenserneuerung und -vertiefung in unserer Provinz legt.

Demokratische Republik Kongo

Seit 1955 wirken wir in der Urwalddiözese Bokungu-Ikela.
Im Landesinneren nehmen Entwicklungsprojekte einen großen Teil unseres Engagements ein. Aber auch die Verkündigung der Frohbotschaft ist wichtig, da die ursprüngliche Religion der Leute ganz eng mit der Angst der Leute vor den Geistern der Verstorbenen verbunden ist. Die christliche Botschaft will diese Angst nehmen und so zu einer neuen Lebensqualität führen.
Wir sind in Pfarreien, betätigen uns in der außerpfarrlichen Seelsorge, nehmen uns der Armen an und helfen mit in der Ausbildung einheimischer Mitbrüder.
Fotogalerie Kongo

Brasilien

1966 ging der erste MSC unserer Ordensprovinz nach Brasilien. Zusammen mit vielen Mitbrüdern aus anderen Provinzen wirken wir in diesem Land. Im Nordosten Brasiliens liegt den Mitbrüdern vor allem die Arbeit mit der armen Landbevölkerung am Herzen. Sie fördern Brunnen- und Gärtenprojekte, um den Menschen in dieser trockenen Region zum Überleben zu verhelfen.
Sie arbeiten in der Pfarrseelsorge, mit Straßenkindern - einfach überall dort, wo die Not am größten ist.
Fotogalerie Brasilien

Ecuador

P. Tomasz Kundzicz war elf Jahre in Brasilien tätig. Seit 2009/10 arbeitet er mit einem MSC aus Indonesien in zwei großen Pfarreien auf 4000 Meter Höhe in den Anden. Die Bewohner sind größtenteils Nachkommen der Inkas. Besondere Herausforderungen sind Sprache und Klima.
Fotogalerie Ecuador



Namibia

P. Reinhold Menghin war viele Jahre lang im Kongo tätig. Seit 1997 ist er in Namibia. Heute ist er Pfarrer in Swakopmund. Dort sind noch relativ viele Deutschstämmige und -sprachige, so dass er Gottesdienste auf Deutsch und Englisch feiert.

 

Evangelisierung

Bevor unsere Ordensprovinz ein eigenes Missionsgebiet im Kongo übernahm, wirken Missionare aus Bayern und Süddeutschland bereits in Papua-Neuguinea und China.
In der Süddsee kamen die ersten Herz-Jesu-Missionare 1881 an.
Bis heute nehmen Christen das Wort Jesu ernst: "Geht hinaus in alle Welt". Und die Devise unserer Ordensgemeinschaft geht genau in diese Richtung: "Geliebt sei überall das Heiligste Herz Jesu!"

Mitbrüder im Kongo  
 
P. Fritz
Rezac
P. Peter
Laschan
 
Mitbrüder in Brasilien  
P. Alfred
Niedermaier
P. Hans
Schmid
P. Hubert
Kilga
Mitbruder in Ecuador  
P. Tomasz Kundzicz    
Mitbruder in
Ecuador
   
Mitbruder in Namibia  
   
P. Reinhold
Menghin
 

 

       
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