Juniorentreffen in Krakau    

V.l.: P. Tomek Poterała, Dominik Marinić, Robert Farago, Benedikt Zinger, P. Marko Stipetić, P. Walter Licklederer, Norbert Rutschmann, P. Marcus Klemens und P. Pavol Baroš in der Salzmine Wielcizka.

Alle waren sehr beeindruckt vom berühmten gotischen Hochaltar des Nürnberger Bildhauers Veit Stoß in Marienkirche von Krakau.

P. Tomek hat alles sehr gut organisiert und viel erzählt. Aber manchmal konnte auch er noch etwas lernen.

 

Vom 21.-26. Juli trafen sich die jungen Herz-Jesu-Missionare Europas (einschließlich des Provinzials und des aktuellen Juniorats) in Krakau/Polen zu ihrem alljährlichen Treffen, das für die meisten zum ersten Mal Gelegenheit bot, Land und Leute aus eigener Erfahrung kennenzulernen. Alle die nicht dabei waren – Ihr habt echt was verpasst. P. Tomasz Poterała MSC, der aus Polen stammt, hatte uns bei den Schwestern der Heiligen Familie von Nazareth untergebracht, bei denen er wohnt und die er auch spirituell begleitet, wenn er für sein Kirchenrechtsstudium in Krakau weilt. Etwas Besseres hätte uns nicht passieren  können – in allen Belangen. Und das, obwohl die Schwestern elf Märtyrerinnen aus dem 2.Weltkrieg zu beklagen haben, die von einem deutschen Wehrmachtskommando stellvertretend für polnische Familien und einen Priester erschossen wurden – nachdem sie sich vorher in einem Gebet Gott dafür angeboten hatten. Nicht die Spur eines Ressentiments aus diesem Geschehen, dafür viel Herzlichkeit, Fürsorge und eine große Gastfreundschaft.


Neben den Gottesdiensten mit internationalen Predigten und vormittäglichen Konferenzen (Geschichte der Schwestern, in der sich erstaunliche Parallelen zu MSC auftaten, Impulse aus einer Predigt von Papst Franziskus zum Priestertum, Selbstverständnis und Perspektiven von MSC) blieb nachmittags noch viel Zeit, um das reizvolle Krakau und seine Umgebung zu besichtigen. So besuchten wir die Salzmine Wieliczka (superinteressant), das Heiligtum der göttlichen Barmherzigkeit in Lagiewniki (Zentrum der Verehrung der Heiligen Faustyna Kowalska, die ja eng mit der Herz-Jesu-Verehrung verknüpft ist, wobei sicher das eine oder andere Vorurteil zurechtgerückt wurde). In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht gerade neu das Zentrum für die Verehrung des seligen Papstes Johannes Paul II. (riesig und vermutlich auch nicht ganz preiswert, aber imposant) und natürlich durfte auch Wadowice im Programm nicht fehlen, wo er geboren wurde und aufwuchs. Dort entsteht eine Gedenkstätte, für die Erde aus allen Orten gesammelt wird, die der Papst in seiner langen Amtszeit besucht hatte, wozu wir mit Erde aus Innsbruck, Nitra, Rijeka, Salzburg und Zagreb (einschließlich Echtheitszertifikat) rege beigetragen haben.


Die einzig offene Frage dieser wunderbaren Tage ist, wie P. Tomek die perfekte Vorbereitung und nicht immer einfache Durchführung (wir waren immerhin neun Personen) überstanden hat.

Es sei ihm jedenfalls an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt und gute Erholung gewünscht.

Dr. Norbert Rutschmann

 

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