Juniorentreffen in Birkeneck    

 

Dadurch, dass wir wenige Junioren sind, die auch noch an unterschiedlichen Orten wirken, ist es mittlerweile eine gute Tradition, dass wir uns einmal im Jahr treffen um uns gegenseitig auszutauschen und zu begegnen.

Dieses Jahr trafen wir uns vom 4. - 8. August in unserer Kommunität in Birkeneck. Die Wichtigkeit dieses Treffens wurde durch die Anwesenheit unseres Provinzials P. Andreas Steiner unterstrichen. Die Vormittage waren geprägt von Konferenzen und Austausch der insgesamt neun teilnehmenden Mitbrüder. Welche Ideen oder welche Visionen hat der einzelne Mitbruder? Welche Projekte können wir in Zukunft realisieren und in welche Richtungen können wir uns orientieren, um Interessenten anzusprechen?
Für mich war es ein sehr interessanter und konstruktiver Austausch untereinander, für den ich sehr dankbar bin.
Außerdem bestand die Möglichkeit, Rückfragen an den Provinzial zu stellen, um vielleicht noch besseren Einblick in das aktuelle Provinzgeschehen zu bekommen.

An den Nachmittagen blieb Zeit für kulturelle Angebote wie die Besichtigung des Freisinger Domberges und der Kathedrale - mit sehr ausführlichen Erklärungen durch den Domführer -, wo sich vor langer Zeit der hl. Korbinian aus Gallien niederließ.

An einem anderen Tag besuchten wir Altötting, einen sehr spirituellen und geistlichen Ort. Zuerst stand das Kennenlernen der Gemeinschaft Emmanuel und der „Emmanuel school of Mission“ an und es zeigten sich doch einige Parallelen zwischen dieser Gemeinschaft und uns Herz-Jesu-Missionaren. Der erste Aspekt ist, dass beiden die Herz-Jesu-Spiritualität besonders am Herzen liegt, die durch die hl. Margaretha Maria Alacoque  eine große Fürsprecherin und Verbreiterin fand. Die Gemeinschaft Emmanuel betreut außerdem Paray le Monial in Frankreich, an dem die hl. Margaretha Maria Alacoque begraben ist.
Der zweite Aspekt zeigt sich in dem Wort „Mission“. Wir Herz-Jesu-Missionare haben das Wort „Mission“ im Namen und sind Missionare. Die Gemeinschaft Emmanuel bildet in ihrer Niederlassung in der „school of Mission“ ebenfalls Missionare aus.
Danach bestand die Möglichkeit der Besichtigung des Marienwallfahrtsortes, der Sakraments- und der Gnadenkapelle.

Dadurch dass unsere Niederlassung in der Nähe von München ist, lag es nahe, dass wir einen Nachmittag auch in München verbrachten und so stand der letzte Nachmittag der Woche ganz im Zeichen des persönlichen Sightseeings in München, das mit einer Anbetung im Liebfrauendom und einem gemeinsamen Essen abgerundet wurde.

Am Ende bleibt nur noch Dank zu sagen, Danke an den Hauptorganisator P. Marcus, sowie der gesamten Birkenecker Kommunität, die uns sehr gastfreundlich empfangen hat.

Benedikt Zinger
 
       
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