125 Jahre Schule und Internat Heilig Kreuz in Donauwörth    

 

Mit einem großen Dankgottesdienst in der Klosterkirche sowie einem bunten und kurzweiligen Festakt im Gallus-Saal feierten Schule und Internat von Heilig Kreuz am 2. Oktober den 125. Jahrtag ihrer Gründung, der genau an diesem Tag begangen werden konnte.

Zunächst versammelte sich die gesamte Schul- und Internatsfamilie zusammen mit den Ehrengästen in der Klosterkirche zu einem Dankgottesdienst, wobei der Provinzial der Herz-Jesu-Missionare, Pater Andreas Steiner aus Salzburg, der Eucharistiefeier vorstand. Mit ihm zusammen zelebrierten die Patres Franz Aicher, Michael Huber, Anton Karg, Marcus Klemens, Leopold Langer, Manfred Laschinger, Blasius Mayer sowie Manfred Oßner, die alle in der Vergangenheit oder gegenwärtig im Kloster, in der Knabenrealschule oder im Internat in den unterschiedlichsten Funktionen und Ämtern tätig waren bzw. sind. P. Steiner hob in seiner Ansprache unter anderem hervor, dass man Gott für die vergangenen 125 Jahre danken müsse, in denen viele Generationen von Patres, Lehrern, Erziehern und Hauspersonal zum Wohle der Jugend wirken durften, und empfahl auch die Zukunft von Schule und Internat dem Allmächtigen, wobei er allen Beteiligten eine besondere Freude an ihrem Tun wünschte. Musikalisch mitgestaltet wurde der Festgottesdienst vom Chor der Fünftklässler, Instrumentalsolisten sowie als Besonderheit auch von ehemaligen Schülern.

Zum anschließenden Festakt im Gallus-Saal des Klosters konnte Schulleiter Joachim Düsing - auch im Namen von Internatsleiter Ulrich Starrock - neben dem Lehrerkollegium und den Erziehern viele Ehrengäste willkommen heißen.
Im Anschluss daran überreichten Fiorella Salamena und Michael Wolf - auch im Auftrag der Familie Grenzebach und der Geschäftsleitung - eine Glasplatte, die mit den neuesten Herstellungsmethoden produziert wurde. Die Firmenvertreter hoben dabei die enge Partnerschaft zwischen der Grenzebach Maschinenbau GmbH und der Realschule sowie dem Internat von Heilig Kreuz heraus, die seit dem Jahr 2000 besteht. Seit dieser Zeit stehen Schule und Unternehmen in enger Verbindung, so dass für beide Seiten immer wieder interessante Projekte entstehen.
Hierauf beleuchtete ein Sportlehrer mit Hilfe von vielen Bildern in heiterer Weise die Veränderungen des Sportunterrichts in den vergangenen 100 Jahren im Allgemeinen und in Heilig Kreuz im Besonderten.

Josef Reichensberger, Stellvertreter des Donauwörther Oberbürgermeisters, sowie Landrat Stefan Rößle hoben in ihren herzlichen Grußworten die enge und lange Verbundenheit der Heilig Kreuzer Realschule als ureigenste Bildungsinstitution in Stadt und Landkreis hervor und wünschten für die Zukunft alles Gute.
Nach dem Erfahrungsbericht eines ehemaligen Schülers und Internatszöglings, vorgetragen von einem derzeitigen Schüler, definierte Bärbel Kappe als Vertreterin des Ministerialbeauftragten sehr treffend die Begriffe "Knaben", "Realschule", "Heilig Kreuz", "Internat" und "Tagesheim".

Der Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg, Ulrich Haaf, würdigte dann das Niveau der in Heilig Kreuz geleisteten Bildungsarbeit und rief alle Beteiligten dazu auf, auf die veränderten gesellschaftlichen und bildungspolitischen Gegebenheiten mit den erforderlichen Mitteln zu reagieren, um auch künftigen Herausforderungen gewachsen zu sein.
Ein kurzweiliges Gesangsduo ehemaliger Schülerinnen (!) leitete über zum Festvortrag von Diplom-Sozialpädagoge Peter Karl, der zum Thema "Jungenerziehung in heutiger Zeit" referierte.

Am Ende des Festakts, der vom Schulorchester, der Musical- und der Schulband musikalisch gekonnt umrahmt wurde, dankte Schulleiter Joachim Düsing allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben, und lud zum Imbiss in den Brabanter-Saal des Klosters, wo bei Canapés noch viele interessante Gespräche geführt wurden.

Ulrich Starrock

 

Fotos: Stephan Söllner

 
       
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