Archiv 2012    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

Haus Innsbruck

Zum Jahreswechsel im Haus Innsbruck
Den Jahreswechsel 2012/13 verbrachten vom 30.12 bis Neujahr vier junge und junggebliebene Männer, die sich den Herz-Jesu-Missionaren verbunden fühlen. Diesem besonderen Erleben von spiritueller Gemeinschaft ging eine Einladung des Juniorats der Herz-Jesu Missionare voraus. Die Tage waren nicht nur durch das Mitleben im Kloster geprägt, sondern auch von drei meditativen Einheiten, die als Jahresrückblick bzw. Jahresvorausblick die persönlichen Beziehungen der Teilnehmer zu Gott, den Menschen und sich selbst beinhalteten. Diese Beziehungen versuchte jeder Teilnehmer für sich in Aufmerksamkeit "mit den Augen Gottes" zu erkennen.

 

Vier Ordensleute

Lateinamerika
Vier Ordensleute unserer Chevalierfamilie bilden eine neue „Basisgruppe“. Ziel dieser Mannschaft ist, die Spiritualität des Herzens in Lateinamerika zu fördern. Mitglieder sind der brasilianische Herz-Jesu-Missionar P. Paulo Roberto Gomes, die brasilianische Tochter Unserer Lieben Frau Sr. Marta Maria Pinto, die MSC-Schwester Juana Valera aus Peru und P. Marvin Sotelo MSC.

 

Juniorat

Recollectio des Juniorates
Unsere Ausbildungsgemeinschaft brach am Samstag, den 3. November zu der Juniorats-Recollectio in Maria Kirchental auf. Drei Tage der Besinnung und geistigen Sammlung halfen unseren Junioren das Wesentliche in ihrem Weg noch klarer zu erkennen. In vier Einheiten wurden verschiedene Weisen des Gebets der liebenden Aufmerksamkeit besprochen. Die Einheiten waren im Tagesverlauf jeweils zwischen Zeiten des Gebets und der Stille eingebettet gewesen. Gestärkt durch die Tage und das bessere Kennenlernen der Junioren untereinander erfolgte am Montag, 5. November die Rückreise in das Ausbildungshaus nach Innsbruck.

 

Madonna in Kirchental

Chevaliertag in Maria Kirchental
Jedes Jahr feiern wir den Todestag unseres Gründers. Heur waren wir in Maria Kirchental. Nach dem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche gab es in der Gastwirschaft ein gemeinsames Mittagessen für die Mitbrüder und die Teilnehmer vom Freundeskreis. Bei der Begrüßung erinnerte der Wallfahrtsrektor P. Karl Unger an die Gründe, warum wir Herz-Jesu-Missionare seit 1938 in Kirchental sind. Der damalige Provinzial P. Franz Wimmer war ein mutiger Mann und begegnete unerschrocken den Nazis. Bevor es zum Eklat kam, bot ihm die Erzdiöses an, als Rektor die abgelegene Wallfahrtskirche zu betreuen, weil er da kaum gefunden würde.
Zum Abschluss gab P. Provinzial Walter Licklederer mit Bildern einen interessanten Rückblick über Ereignisse der vergangenen Monate in der Ordensprovinz und über seine Reise nach Ecuador und Peru.

 

Bischof Tatamai

Besuch von Bischof Rochus Josef Tatamai MSC
Anlässlich der Feier des Weltmissionssonntages war Bischof Tatamai auf Einladung von missio-München in den Diözesen Augsburg, München-Freising und Passau. Er feierte mit den Gläubigen in vielen Pfarreien Gottesdienst und hielt Vorträge über die Kirche in Papua-Neuguinea.
Während seines Aufenthaltes in der Diözese Augsburg war er Gast in unseren Häusern in Donauwörth und Steinerskirchen. Bischof Tatamai ist der Großneffe des seligen Peter To Rot, des ersten Märtyrers in Papua-Neuguinea.

 

Novizen in Indonesien

Indonesien
Zwölf Postulanten konnten ihr Noviziat beginnen, 15 Novizen legten ihre erste Ordensprofess ab. P. Provinzial Rolly Untu nahm die Gelübde entgegen.

 

Postulanten in Vietnam

Vietnam
Gleich mehrere Feste konnten in Vietnam gefeiert werden. Zwei junge Interessenten begannen ihr Postulat und vier Postulanten wurden „ausgesandt“in die Philippinen, wo sie ihr Noviziat beginnen.
Zwei Novizen legten ihre ersten Gelübde ab und fünf junge Mitbrüder erneuerten ihre Ordensprofess (siehe Foto).
Viele Verwandte, Freunde, Mitbrüder und Schwestern nahmen an den Gottesdiensten und den anschließenden fröhlichen Festen teil. Freuen wir uns mit der aufstrebenden Gemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare in Vietnam!

 

Rundbrief von P. Peter Laschan

Brief lesen

 

Rundbrief von P. Hans Schmid

Brief lesen

 

Mitbrüder in Issoudun

MSC-Treffen in Issoudun
Vom 20. bis 24. August wurde der Gründungsort des Ordens wieder zum Mittelpunkt, um über die Mission in Europa nachzusinnen. Mit 37 Grad waren die ersten Arbeitstage recht anstrengend. Aber die Mühe, immer wieder neu zu denken, war schon dem Gründer Jules Chevalier wichtig! So konnten Vorträge, Präsentationen von Projekten, Gesprächsrunden und das Gebet um eine gute Zukunft die Teilnehmer beseelen. Wie sagte ein übersiebzigjähriger Mitbruder am Ende der Tagung: „Ich bin als alter Missionar hierher gefahren, aber jetzt weiß ich wieder, dass mein Orden in Europa eine Zukunft haben kann!“
Die Frage „Wie sollen wir auf die Entwicklungen in den Gesellschaften Europas und der Kirche reagieren?“ war eine zentrale. Und letztlich suchte die Versammlung die Antwortansätze auf zweierlei Wegen: Zum einen in den inhaltlichen Impulsen, die vor allem von P. André Claessens (belgischer Provinzial), aber auch von P. Carl Tranter (Stellvertreter des Generaloberen) gehalten wurden; zum anderen durch den Austausch über die vielfältigen Erfahrungen der Teilnehmer. In Gesprächsrunden wurde erzählt, welche interreligiösen Erlebnisse, welche Säkularisations- und gleichzeitig Radikalisierungstendenzen in den letzten Jahren wahrgenommen werden konnten. Beides wurde offensichtlich: Unsere Kirche braucht Orden – wie die MSC - als Brückenbauer zwischen dem „wahren Leben“ der Christen und dem „Exklusivitäts-Streben“ der katholischen Kirche. Aber auch als Brückenbauer zwischen einer „Christus-fernen Gesellschaft“ und einer „Liebe-schaffenden Glaubensheimat in der Kirche“.
Als Beispiele - wie man dieser missionarischen Brückenbaufunktion und dem Anspruch einer „Neu-Evangelisierung“ gerecht werden könnte - wurden drei europäische MSC-Projekte vorgestellt: das charismatische Zentrum in Oleggio (westlich von Mailand), die „cordate-community“ in Birmingham sowie das umweltorientierte Arbeiten und der Bildungshausbetrieb der Oase Steinerskirchen. Drei ganz unterschiedliche Modelle der MSC-Missionsarbeit! Für die Kirche insgesamt bleibt zu hoffen, dass Neues, Erneuerung und Wiederbelebung in einem guten Geist Zentrum der Bewegung bleibt, die sich unter dem Schlagwort „Neuevangelisierung“ oft mit rückgewandtem Ansatz in den Bistümern Bahn schlägt. Wir MSC wollen dazu weiter die Alternativen bieten; das hat das europäische Treffen gezeigt.

 

MSC in Kroatien

Treffen junger Mitbrüder
Vom 16.-20. Juli trafen sich fünf junge Mitbrüder zwischen 30 und 40 Jahren in Dramalj/ Kroatien, wo P. Marko Stipetic seit zwei Jahren als Pfarrer arbeitet. Bei den Gesprächen ging es um Gegenwart und Zukunft der einzelnen Mitbrüder und der Provinz als Ganzer.

 

Juniorat in Rebdorf

Die Junioratsgemeinschaft zu Ostern in Rebdorf
Von Gründonnerstag bis Ostersonntag besuchte das Juniorat mit Interessierten die Kommunität in Rebdorf. Dort waren sie begeistert vom frisch renovierten Haus, in das die Kommunität erst kürzlich umgezogen ist. Die jungen Leute beteiligten sich am Leben der Pfarrei in Rebdorf und feierten gemeinsam mit den Gläubigen vor Ort die sehr intensiven Tage,
die in der Auferstehung Jesu in der Osternacht ihren Höhepunkt fanden. Daneben gab es auch genug Zeit für persönliche Gespräche und Begegnungen.

 

P. Johann Hopfgartner

P. Johannes Hopfgartner verstorben
Er stammt aus Kärnten. Geboren ist er am 10. November 1919 in Mühldorf (Diözese Gurk‐Klagenfurt). Nach dem Besuch der Volksschule Mühldorf (1926‐1931) kam er an das Kleine Liebeswerk in Salzburg‐Liefering (1931‐1937). 1937 trat er in das Noviziat der Herz‐Jesu‐Missionare in Federaun / Kärnten ein und legte am 8. September 1939 seine erste Profess ab. Dann führte er seine Studien am Humanistischen Gymnasium in Ingolstadt fort.
Der Krieg unterbrach seine Ausbildung. 1940 wurde er zum Luftwaffenfliegerregiment eingezogen. Am 21. Juli 1944 wurde er bei einem Flugeinsatz über dem Atlantik abgeschossen. Er überlebte – sein „zweiter Geburtstag!“ – und geriet in englische Kriegsgefangenschaft. Am 16. August 1946 kam er wieder in seine Heimat.
In einem Rückblick schreibt er selber: „Der Entschluss, Priester zu werden, wurde durch die Kriegserlebnisse, bei denen ich oft die Fügung Gottes spürte, noch verstärkt, ganz besonders aber durch meinen ‚zweiten Geburtstag’“.
Nach dem Krieg und einem Maturalehrgang studierte er von 1947‐1952 in Innsbruck Philosophie und Theologie und empfing 1951 die Priesterweihe. Er wirkte zunächst als Kaplan und Religionslehrer in Salzburg‐Liefering, Freilassing und Ingolstadt, bevor er 1959 als Präfekt und Religionslehrer nach Steyr‐Gleink kam. 1960 übernahm er die Heimleitung im Schülerheim Guter Hirte in Linz, die er bis 1980 innehatte. Die Diözese Linz ehrte ihn 1979 mit dem Titel „Bischöflicher Konsistorialrat“. Während seiner Linzer Zeit war er als Militärsuperior der Reserve eine gute Hilfe in der Seelsorge des Bundesheeres. Es folgten Jahre als Pfarrer in Innsbruck‐Allerheiligen (1980–1984) und als Heimleiter und Superior in unserem Studentenheim in Innsbruck‐Hötting (1984– 1999).
Im November 1999 kam er wieder nach Linz, wo er zunächst noch sehr aktiv als Priester im Alten- und Pflegeheim der Franziskusschwestern, die liebevoll für ihn sorgten, seinen Lebensabend verbringen durfte.
Gestorben ist er am 3. März 2012 in Linz im hohen und gesegneten Alter von 92 Jahren. Es ist dies sein „dritter Geburtstag“, den er, wie wir zuversichtlich hoffen, mit Gott feiern darf.

 

P. Gustav Clemen

P. Gustav Clemen verstorben
Am 16. Februar 2012 wurde unser Mitbruder in sein ewiges Leben gerufen. Der Heimgegangene wurde  am17.07.1916 in Ingolstadt geboren. Mit 12 Jahren  kam er an das Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg-Liefering. In dieser Zeit reifte der Entschluss, sich der Ordensgemeinschaft anzuschließen und er trat 1934 in das Noviziat in Federaun ein. Das Theologiestudium in Salzburg, Wörgl und Innsbruck wurde durch die Einberufung zum Kriegsdienst, der sieben Jahre dauerte, unterbrochen. Während der Kriegszeit feierte er 1941 die Ewige Profess und 1946 wurde er in Salzburg zum Priester geweiht.
Anschließend nahm er seinen ersten Schuldienst im ordenseigenen Gymnasium in Liefering auf. Durch das  Lehramtsstudium für Mathematik und Physik, das er von 1952 – 1956 an der Universität in Innsbruck absolvierte, schuf er die fachlichen Voraussetzungen für seine weitere Unterrichtstätigkeit, die er bis 1988 als sehr geschätzter und kompetenter Lehrer an unserem Privatgymnasium ausübte. An den Wochenenden übernahm er in vielen Pfarren der Erzdiözese Salzburg und in Bayern Seelsorgsaushilfen, dabei ist ihm  die Gottesdienstgemeinde in Söllheim, wo er viele Jahre den Sonntagsgottesdienst feierte, besonders ans Herz gewachsen.
Auch nach seiner Pensionierung übernahm er bereitwillig Gottesdienste und widmete sich  der Übersetzungsarbeit der Schriften unseres Gründers P. Julius Chevalier. Möge Gott ihm das viele Gute, das er getan hat, reich vergelten.

 
 
 

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